Eine Krankenzusatzversicherung für Ü50 kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist allen Unkenrufen zum Trotz auch für gesetzlich Krankenversicherte noch immer gut. Nichtsdestotrotz kommen die Kassen längst nicht für alle Leistungen auf, die man sich im Krankheitsfall wünschen würde. Das beste Beispiel ist die Behandlung durch einen Arzt der Wahl in einem Krankenhaus der Wahl – oder die Unterbringung im ruhigen Ein- oder Zweitbettzimmer. Solche im Zweifelsfall wichtigen Extras kann man sich nur mit einem privaten Ergänzungsschutz sichern. Die Kranken¬zusatz¬ver¬si¬che¬rung kommt aber auch für viele andere Kosten auf, die nicht oder nicht vollständig von den gesetzlichen Kassen übernommen werden – wie etwa die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Dabei handelt es sich um Behandlungen, Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen, die nicht zur gesetzlich vorgeschriebenen Grundversorgung gehören und daher von der Kasse in der Regel nicht bezahlt werden. Was zusätzlich abgesichert werden soll, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

 

Zusatzversicherungen bedarfsgerecht abschließen

Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung etwa von der Barmenia können gesetzlich Versicherte ganz gezielt Lücken im Grundversicherungsschutz schließen. Auf diese Weise können sie sich eine umfassende medizinische Versorgung im ambulanten und stationären Bereich sowie beim Zahnarzt sichern und sich gegen Verdienstausfall bei längerer Arbeitsunfähigkeit schützen. Interaktiv kann man beispielsweise unter www.barmenia.de herausfinden, welcher Tarif beziehungsweise welche Tarifkombination individuell besonders gut geeignet ist. Der Tarif „Kompakt“ etwa enthält Leistungen wie eine Soforthilfe bei schweren Erkrankungen, Operationen zur Behebung von Fehlsichtigkeit wie etwa Lasik, Übernahme von gesetzlichen Zuzahlungen, Kinderkrankengeld, Kieferorthopädie und die Kostenerstattung für Kurse der frühkindlichen Förderung. Den günstigen Tarif erhält beispielsweise eine 33-jährige Frau oder ein 33-jähriger Mann für 14,88 Euro im Monat.(djd). 

 

Behandlung im Krankenhaus durch den Arzt des Vertrauens

Der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung lässt sich auch durch umfassende Leistungen im ambulanten Bereich ergänzen, etwa mit dem Schwerpunkt Naturheilverfahren oder Vorsorge und Prävention, Sehhilfen oder Auslandsaufenthalte. Mit einer Ergänzungsversicherung für den stationären Bereich kann man sich im Krankenhaus vom Arzt des Vertrauens, etwa vom Chefarzt, behandeln lassen. Die Unterbringung erfolgt im Ein- oder Zweibettzimmer. Eine spezielle Zusatzversicherung schließlich hilft mit Leistungen, wenn man wegen einer schweren Erkrankung im Krankenhaus liegt.(djd). 

 

Aus der Naturheilkunde – Tipps für mehr Energie und Lebenskraft ab 50

Gesundheitliche Prävention beginnt zu Hause, mit einem achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper. Das meint zumindest Bestsellerautor Dr. h.c. Peter Jentschura aus Münster. Denn häufig seien es die Folgen eines modernen Lebensstils, die gesundheitliche Probleme hervorriefen, vor allem die Folgen einer unausgewogenen Ernährung. Aus naturheilkundlicher Sicht kann dieser Lebensstil dazu führen, dass sich im Körper Schlacken bilden, die auf Dauer antriebsarm und sogar krank machen können.

 

Schlacken lagern sich im Gewebe ab

Im Körper sollte zwischen Säuren und Basen stets ein Übergewicht an Basen bestehen, damit Stoffwechsel und Immunabwehr reibungslos funktionieren können, erklärt Jentschura in seinem Ratgeber „Gesundheit durch Entschlackung„* (Jtb-Verlag, 340 Seiten, 14,50 Euro). Die meisten Menschen seien jedoch zu „sauer“ – in erster Linie durch ein Zuviel an tierischen Lebensmitteln, Zucker, Kaffee, weißem Mehl, Fastfood und Softdrinks. Werden diese Lebensmittel bei der Verdauung in ihre Bestandteile zerlegt, entstehen im Übermaß saure Abfallprodukte, die der Körper nicht ausscheiden kann, sondern als sogenannte Schlacken im Gewebe ablagert. Dort blockieren sie den Nährstoffaustausch und die Kommunikation zwischen den Zellen.

 

Die häufigsten Kennzeichen einer Übersäuerung

Zu den häufigsten Kennzeichen einer Übersäuerung gehörten Abwehr- und Leistungsschwäche, Übergewicht, Kopfschmerzen und andere Schmerzen, aber auch eine fahle Haut und schwaches Bindegewebe, Allergien, Gefäßerkrankungen und chronische Entzündungen wie Rheuma, erklärt Peter Jentschura.  Der Körper sei ununterbrochen bestrebt, den Säureüberschuss zu neutralisieren und auszuscheiden. Dafür benötigt er eine Vielzahl unterschiedlicher Mineralstoffe: „Kommen zu einer nährstoffarmen Ernährung noch Stress und Bewegungsmangel hinzu, gelingt ihm das nicht mehr. Denn es fehlen die nötigen Werkzeuge, die Mineralien, um die Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden.“

 

Drei Schritte fürs Gesundheitsmanagement daheim

Für das richtige Gesundheitsmanagement zu Hause sind drei Schritte nötig. Grundlage kann eine mehrwöchige Trinkkur mit basischen Kräutertees sein, die dem Körper helfen, eingelagerte Schlacken zu lösen.  Parallel dazu sollte die Ernährung nährstoffreich und vegetarisch sein, damit die gelösten Säuren neutralisiert und ausgeleitet werden können. „Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan“, so Jentschura. Bäder und Wickel mit basischen Pflegesalzen aus dem Reformhaus seien daher die dritte Säule im Entschlackungsprozess. (djd).

 

Bestsellerautor Peter Jentschura

(djd). Bestsellerautor Dr. h.c. Peter Jentschura (Jahrgang 1941) ist gelernter Drogist und Industriekaufmann.  1982 gründete er seinen eigenen Verlag im westfälischen Münster. Der erfahrene Gesundheitsexperte erforscht seit Jahrzehnten die Heilkraft der Pflanzen und gilt nicht nur auf dem Gebiet des Säure-Basenhaushalts als Fachmann. Der Ratgeber „Gesundheit durch Entschlackung“, ist einer von drei Titeln, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Josef Lohkämper geschrieben hat. Er wurde bereits über 250.000 Mal verkauft. Weitere Informationen gibt es unter www.verlag-jentschura.de.