Auf Langstreckenflügen können 50 Plusler mit Reisestrümpfen einer Thrombose vorbeugen

Reisen und Geld verdienen – Happy Life WorldWenn die ersten grauen Haare silbernen Glanz in die Frisur zaubern, ziehen sich die Menschen heute längst nicht mehr ins Privatleben zurück. Im Gegenteil: Für die meisten ist das ein guter Grund, den Alltag nicht ebenso grau werden zu lassen. Viel lieber gehen sie auf Reisen und entdecken die Welt. Besonders in den langen Wintermonaten sind Flugreisen auf die Sonnenseite der Erdkugel sehr beliebt bei vielen Best Agern. [ Où est-ce que je peux trouver les informations sur petit travail à domicile pour femme?] Doch wer im hiesigen Winter in der Ferne Sonne tanken will, muss lange Flugzeiten auf sich nehmen. „Das ist bei aller Vorfreude auf den Urlaub ein Gesundheitsrisiko: Stunde um Stunde eingezwängt zu sitzen, kann zur echten Belastung für die Beine werden und macht anfällig für die berüchtigte Reisethrombose“, warnt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

 

Unangenehmes Spannungsgefühl

Im Sitzen hat es das venöse System schwer, das sauerstoffarme Blut aus den Beinen wieder zum Herzen und zur Lunge zu befördern. Das liegt daran, dass die Muskelvenenpumpe der Waden diesen Transport gegen die Schwerkraft nur unterstützen kann, wenn man sich bewegt. Dann hilft sie mit, das Blut nach oben zu drücken, damit sich kein Rückstau bildet. Im Sitzen hingegen kann das Blut in den Beinen und Füßen versacken, die dann anschwellen. Schnell macht sich ein unangenehmes Spannungsgefühl breit. Unterstützen kann man seine Venen mit Reisestrümpfen wie die von Gilofa, die von außen Druck auf das venöse System ausüben und so den Rückfluss des Blutes unterstützen.

 

In Bewegung bleiben

Hilfreich ist es zudem, zwischendurch immer wieder ein paar Venenübungen zu machen. Das klappt sogar im Sitzen: Einfach die Beine strecken und die Zehenspitzen ausstrecken. In dieser Haltung dann die Muskulatur der Unterschenkel ungefähr zehn bis 20 Sekunden anspannen. Das wiederholt man mehrfach und lässt zum Abschluss der Übungseinheit eine halbe Minute seine Fußspitzen kreisen. Diese Abfolge am besten stündlich wiederholen. Gibt es die Gelegenheit aufzustehen, sollte man sich festen Halt suchen. Dann ganz langsam die Fersen vom Boden abheben und das Gewicht auf den Ballen verlagern. Einen Moment verharren und dann ebenso langsam den Ballen wieder absenken. (djd).

 

Das Risiko einer Reisethrombose senken

(djd). Neben Venengymnastik und dem Tragen von Reisestrümpfen gibt es noch weitere Tricks, mit denen man einer Reisethrombose vorbeugen kann: – Viel trinken. Pro Stunde mindestens 100 Milliliter. – Alkohol sollte man vermeiden, denn er reduziert die Muskelspannung und erweitert die Gefäße – das Thromboserisiko kann sich erhöhen. – Beim Umsteigen und Warten sollte man sich immer gleich die Beine vertreten. Das ist besser, als am selben Fleck zu stehen. Weitere praktische Tipps gibt es beispielsweise unter www.gilofa.de. (djd).

 

Warnsignale ernst nehmen

Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und venöse Thromboembolie (VTE) gehören zu den häufigsten Todesursachen in den Industrienationen.  Doch während so gut wie jeder mit den Begriffen Herzinfarkt und Schlaganfall etwas anfangen kann, ist das öffentliche Bewusstsein für die sogenannte VTE weitaus weniger geschärft.

 

Dabei sterben allein in Deutschland jedes Jahr etwa 100.000 Menschen an den Folgen einer Thrombose. Vorbeugung ist deshalb enorm wichtig. Doch wie entsteht die Krankheit, und was lässt sich dagegen tun? Um diese und viele andere Fragen rund um die VTE geht es bei einer Ratgeberaktion mit Gefäßexperten am 11. Juni 2015. Persönlichen Expertenrat kann man sich an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800-0007732 holen, Fragen kann man bereits vorher unter www.experten-im-chat.de einreichen, die Antworten dazu gibt es am 11. Juni von 17 bis 18 Uhr.

 

Wie kommt es zu Thrombose und Lungenembolie?

Meist beginnt die VTE in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Dort bildet sich durch Durchblutungs- oder Gerinnungsstörungen ein Blutklumpen – griechisch Thrombus. Verstopft dieses Gerinnsel die Vene, spricht man von einer Thrombose. Sie kann sich durch geschwollene Knöchel und Beine, Schmerzen in der Wade, Überwärmung des betroffenen Bereiches und Blauverfärbungen an Fuß und Bein äußern.  Solche Warnsignale sollte man ernst nehmen und ärztlich abklären lassen. Denn wenn das Gerinnsel weiter wächst, besteht die Gefahr, dass sich Teile davon ablösen, über das Herz in die Lunge gelangen und dort lebenswichtige Gefäße verstopfen: Eine potentiell tödliche Lungenembolie entsteht. (rgz).

 

Bewusstsein schärfen, Vorbeugung stärken

Um das Bewusstsein für die gefährliche Krankheit zu schärfen und über Vorbeugungsmaßnahmen zu informieren, haben die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) und die Deutsche Gefäßliga das Aktionsbündnis Thrombose ins Leben gerufen und den bundesweiten Aktionstag Gefäßgesundheit am 20. Juni unter das Motto „Risiko Thrombose“ gestellt. Mehr Informationen dazu: www.risiko-thrombose.de. (rgz).

Die Experten am Telefon und im Chat

– Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs, Direktor Angiologie an der Klinik für Gefäßmedizin am Klinikum Darmstadt.

– Prof. Dr. med. Tareq Ibrahim, Leitender Oberarzt und Leiter Angiologie, 1. Medizinische Klinik Klinikum Rechts der Isar, TU München.

– PD Dr. med. Christoph Kalka, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin I-Kardiologie/Angiologie am Marienhospital Brühl.

– Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Professor für Klinische Studien und Ärztlicher Direktor des multidisziplinären Zentrums für Thrombose und Hämostase (CTH) an der Universitätsmedizin Mainz. (rgz).