Was Paare über 50 rund um Kontoführung, Erbschaft & Co. wissen sollten

Trauschein oder nicht? Diese höchst persönliche Entscheidung hat für Paare ganz praktische Folgen – vor allem wenn es ums Geld geht. Viele Regelungen, die mit der Ehe automatisch gelten, müssen bei Unverheirateten jeweils individuell vereinbart werden. Nicht nur ältere Paare, die an später und die finanzielle Versorgung des Partners denken, sollten die feinen, aber entscheidenden Unterschiede kennen. Hier gibt es Tipps der Experten von Geld und Haushalt – dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

 

– Kontoführung
Bei diesem Punkt macht es keinen Unterschied, ob die Partner verheiratet sind oder nicht. In jedem Fall können sie frei entscheiden, ob jeder ein Konto für sich führt oder eine gemeinsame Kasse eingerichtet wird. Bei bereits bestehenden Girokonten ist es möglich, zu einem späteren Zeitpunkt Vollmachten, etwa für den neuen Lebenspartner, einzurichten. Anders beim sogenannten Gemeinschaftskonto: Dies erfordert die Eröffnung eines neuen Kontos, bei dem beide Lebenspartner gleichberechtigte Inhaber sind. Jeder kann dann über das Konto jeweils alleine verfügen. Deshalb eignet sich dieser Kontotyp besonders gut für Paare, da der tägliche Zahlungsverkehr besonders unkompliziert erledigt werden kann.

 

– Unterhalt
Eheliche Partner sind selbstverständlich zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet. Aber auch nichteheliche Partner sollen laut Sozialrecht füreinander aufkommen. Einklagbar ist dieser Unterhalt indes nicht. Daher ist es empfehlenswert, rechtzeitig vertragliche Regelungen zu treffen, die den Unterhalt im Fall einer Trennung klar regeln – besonders wichtig ist dies für Paare, bei denen einer deutlich mehr verdient als der andere.

 

– Erben und vererben
Für den Erbfall ist es von entscheidender Bedeutung, ob man verheiratet ist oder nicht. Reine Lebensgefährten ohne Eintragung erben nach gesetzlicher Erbfolge nichts. Umso wichtiger ist es gerade für ältere, unverheiratete Paare, diese Frage frühzeitig zu klären. Ein Tipp: Mit einem „Vertrag zu Gunsten Dritter auf den Todesfall“ kann der unverheiratete Partner direkt im Todesfall bedacht werden. Dazu wird mit der Bank oder Sparkasse ein Vertrag geschlossen, der festlegt, wer im Todesfall beispielsweise ein Sparbuch erhalten soll. Das Vermögen fällt dann nicht in die Erbmasse, die gesetzliche Erbfolge wird umgangen. Die Kreditinstitute halten für diese Vertragsart geeignete Formulare bereit. Viele weitere Tipps bietet auch die Broschüre „Budgetkompass fürs Älterwerden“, kostenfrei erhältlich unter www.geld-und-haushalt.de oder bestellbar unter der Telefonnummer 030 – 204 55 818. (djd).

 

Finanzinformationen rund ums Älterwerden
(djd). Älter werdende Paare, egal ob verheiratet oder nicht, stehen gerade mit Blick auf die Finanzen vor individuellen Fragen. Ob Kontoführung, Versicherungen oder Kredit, Informationen zu den verschiedensten Themenbereichen bietet „Geld und Haushalt“, der Beratungsdienst der Sparkassen. Neben zahlreichen Tipps auf der Homepage www.geld-und-haushalt.de lassen sich hier auch kostenfreie Broschüren zu den verschiedenen Themenbereichen bestellen – passend zum eigenen Informationsbedarf.

 

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Senioren haben oftmals eine Menge Zeit zur Verfügung, zum Teil auch Langeweile und viel Routine. Was fehlt ist oft das Geld, die Möglichkeit sich etwas Zusätzliches leisten zu können z.B. das Abendessen im Restaurant, die Urlaubsreise ans Meer, den Einkaufsbummel mit Freundinnen. Viele beginnen sich damit abzufinden und zu vereinsamen. Doch Rentner haben natürlich auch die Möglichkeit noch einmal durchzustarten und etwas für eine bessere und angenehmere Seniorenzeit zu tun. Informationen für Rentner die die Chance nutzen wollen ihre Situation zu verbessern gibt es unter als Rentner noch mal aktiv sein bei teamcorselife.com

 

 

 

Pflanzliches Aphrodisiakum kann der Sexualität auch bei Ü50 auf die Sprünge helfen

Rein körperlich gesehen ist die Libido abhängig von den Sexualhormonen im Körper: Testosteron fördert sie und Östrogen sorgt für eine ausreichende Durchblutung der Schleimhäute. Einen entscheidenden Einfluss auf die Lust haben außerdem psychische Faktoren. Typische „Lustkiller“ sind Stress, Müdigkeit, Streit mit dem Partner oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Aber auch bestimmte Arzneimittel wie Blutdrucksenker und Antidepressiva oder hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre können die Libido durcheinander bringen.

 

Jede fünfte Frau ist zeitweilig betroffen

Eine vorübergehende Flaute im Bett kann also schon einmal vorkommen. Grundsätzlich ist die weibliche Sexualität störanfälliger als die männliche. Einer aktuellen Umfrage zufolge leidet jede fünfte Frau von Zeit zu Zeit unter Lustlosigkeit. Davon abgesehen ist das Lustempfinden speziell bei Frauen individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wenn die Libido aber immer weniger wird oder sogar ganz ausbleibt und ein persönlicher Leidensdruck entsteht, liegt vermutlich ein Problem vor, das behandelt werden sollte. Denn dann leiden oftmals die Lebensqualität und die Partnerschaft darunter.

 

Frauen können selbst aktiv werden und die Ursachen für das mangelnde Interesse am Sex ergründen. Falsche Scham sollten Frauen überwinden und mit ihrem Arzt oder der Ärztin über entstehende Probleme sprechen.  Je nachdem, worin die Ursache begründet liegt, bieten sich verschiedene Behandlungsansätze an. Falls ein Medikament wie etwa die Pille verantwortlich für den Libidoverlust ist, kann ein Präparatwechsel hilfreich sein. Und wenn Stress die Ursache ist, wirken Sport oder Entspannungstechniken wie Yoga häufig ausgleichend. Auch eine Paar- oder Verhaltenstherapie kann helfen.

 

Maya-Pflanze unterstützt die Libido

Es gibt also verschiedene Ansätze, um nachlassendes sexuelles Verlangen gut zu behandeln. Einen Baustein kann auch das neue pflanzliche Arzneimittel „Remisens“ darstellen. Es enthält einen Extrakt aus der Damiana-Pflanze, die heute auch unter dem Namen Turnera diffusa bekannt ist. „Sie wurde bereits von den Maya gegen Asthma verwendet.  Die Indianer in Nordmexiko setzten die Pflanze gegen Muskelschwäche, als Tonikum und Aphrodisiakum ein. Die europäischen Eroberer haben diese Anwendung übernommen, und so ist das Wissen um sie schließlich auch nach Europa gelangt“, erklärt Prof. Rudolf Bauer, Leiter des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz. Von diesem uralten Wissen können Frauen mit verringerter Libido heute profitieren. (djd).

 

Kleine Pflanzenkunde

(djd). Damiana (Turnera diffusa) ist eine Strauchpflanze aus der Gattung der Safranmalven. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien. Sie wird ein bis zwei Meter groß, ihre gelben Blüten blühen von Früh- bis Spätsommer und duften aromatisch. Die ältesten Erfahrungen mit Damiana – enthalten in Remisens – gehen auf das Volk der Maya zurück, die sie als Mittel gegen Asthma und als Aphrodisiakum nutzten. In den Blättern befinden sich die wichtigsten wirksamen Bestandteile. Dazu gehören Flavonoide, phenolische Glycoside und ätherische Öle.